Komorn, die Stadt am Zusammenfluss der Donau und der Waag 108-115 m ü.M. ist eine der ältesten Siedlungen im Karpatenbecken und hat eine reiche Geschichte.  Das Gebiet war seit der frühen Bronzezeit ununterbrochen besiedelt. Hier lebten Kelten, später Römer in der Nähe, die am rechten Ufer der Donau ein Soldatenlager und die Stadt Brigetio, am Nordufer wieder den befestigten Brückenkopf Celematia aufgebaut haben. In dem Frühmittelalter – in der Zeit der  Völkerwanderungen – haben sich in der Nähe von Komorn die Avaren länger aufgehalten. Dieses Nomadenvolk kam gegen 568 aus Zentralasien und eroberte das Gebiet fast für 250 Jahre. Aus dieser Zeit stammen 8 Beerdigungsstätten in Komorn mit viel wertvollem Material.

Mehr